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Ulmer, Birgit
Die Entdeckung der Landschaft in der italienischen Literatur an der Schwelle zur Moderne
Dialoghi / Dialogues, Literatur und Kultur Italiens und Frankreichs
Herausgegeben von Dirk Hoeges,      Online bestellen
Band 15, Verlag Peter Lang, Frankfurt, Berlin, Bern u.a., 2010.
ISBN 978-3-631-60256-0 geb.

284 S., geb.

€* 49.80
* inkl. MWSt. - nur gültig für Deutschland und Österreich

Wann beginnt in der italienischen Narrativik die Darstellung einer ästhetischen Erfahrung von Natur als Landschaft? Zunächst gilt es, den Begriff der literarischen Landschaft zu umreißen, der nur auf den ersten Blick unproblematisch erscheint. In der Analyse zentraler Texte der Renaissance und des Barock erweist sich die rhetorische Tradition als dominierendes Element der Darstellung von Natur. Die Entwicklungen des 18. Jahrhunderts führen schließlich zu Foscolos Briefroman Ultime lettere di Jacopo Ortis, der im Zentrum der Untersuchung steht. Er ist als Schwellentext zu charakterisieren und verweist in einigen Elementen der Naturdarstellung auf moderne ästhetische Konzeptionen. Diese werden in einem perspektivischen Ausblick auf nachromantische Landschaften weiterverfolgt.

Inhalt:

Überlegungen zum Begriff der Landschaft - Docta varietas und meraviglia: kunstvolle Rhetorik über die Natur in Poliziano und Marino - Foscolo an der Schwelle zur Moderne: Subjektivität und Selbstreflexivität - Perspektiven: nachromantische Landschaften.